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Begleitmaterial · Kapitel 2 und 4

STUNDENSATZ-RECHNER

Alle Berechnungen laufen direkt im Browser. Kein Server, kein Tracking, keine Anmeldung. Deine Zahlen bleiben auf deinem Gerät.

Du kommst aus dem Buch?

Du hast Kapitel 2 „Der Kontostand lügt" oder Kapitel 4 „Dein Wert, dein Preis, dein USP" gelesen — hier ist der Rechner dazu. Die Logik folgt exakt dem Ansatz aus dem Buch: Gesamtkosten durch produktive Stunden.

Personalkosten / Jahr
Inhaber / Gesellschafter

Was du dir als Inhaber oder Gesellschafter als Lohn/Gehalt verrechnest. Bei Einzelunternehmern: dein kalkulierter Unternehmerlohn.

„Wenn du das nicht reinrechnest, rechnest du dich selbst raus aus dem Betrieb." — Kap. 4

Sozialversicherungspflichtig?

Einzelunternehmer und Gesellschafter-Geschäftsführer mit beherrschendem Anteil (>50 %) sind in der Regel nicht SV-pflichtig. Angestellte Geschäftsführer schon.

Kein Lohnnebenkosten-Aufschlag auf dieses Gehalt.

Mitarbeiter

Summe aller angestellten Mitarbeiter pro Jahr, egal ob Meister, Geselle, Azubi, kaufmännische Kraft. Lohnnebenkosten werden immer aufgeschlagen.

Bruttolohn ist nicht, was du zahlst — obendrauf kommen nochmal rund 21 % Arbeitgeberanteile. — Kap. 4

%

Enthält Arbeitgeber-Anteil zur Sozialversicherung (~21 %) plus Berufsgenossenschaft Metall (~4 %). Wenn du deinen exakten Satz kennst, setz ihn hier ein.

Personen
Fixkosten Betrieb / Jahr

Die meisten haben eine Zahl im Kopf, die sich über die Jahre irgendwie eingeschliffen hat — und wenn man nachfragt, woher sie kommt, kommt irgendwann: „Na ja, die anderen in der Gegend nehmen halt auch so ungefähr das." — Kap. 4

Produktive Arbeitszeit
Tage

Urlaub, Krankenstand, Lieferantengespräche, Angebote schreiben — alles das ist Arbeitszeit, die nicht auf der Rechnung landet. — Kap. 4

40 % 70 % 95 %

„Wie viele Stunden sind deine Mechaniker produktiv? Wie viele Stunden werden fakturiert? Wie viele Stunden gehen verloren?" — Kap. 2

Unternehmergewinn
%

Kein Puffer für Fehler. Kein Puffer für Investitionen. Kein Puffer, wenn der Krankenstand mal drei Wochen lang hoch ist. — Kap. 4

Verrechnungs-Stundensatz (netto, ohne USt.)
Selbstkosten-Stundensatz (Break-Even)
Gewinnanteil pro Stunde
Netto-Produktivstunden / Jahr
Gesamtkosten / Jahr
Lohnnebenkosten Inhaber (25 %)
Lohnnebenkosten Mitarbeiter (25 %)
Bruttostunden / Jahr (alle Produktiven)

Das ist dein Kostenstundensatz — nicht dein Gewinn. Dein Nullpunkt. Alles darunter ist Verlust. Und erst wenn du diese Zahl kennst, hast du einen Preis, hinter dem du stehst — nicht einen, der sich irgendwie richtig angefühlt hat. — Kap. 4

Alle Beträge netto (ohne Umsatzsteuer). Der Verrechnungs-Stundensatz ist der Betrag, den du deinen Kunden netto in Rechnung stellst — zuzüglich der jeweils gültigen USt.

Wie der Rechner rechnet
  1. Personalkosten Inhaber = Inhabergehalt (× (1 + Lohnnebenkosten/100) wenn SV-pflichtig, sonst ohne Aufschlag)
  2. Personalkosten Mitarbeiter = Mitarbeitergehälter × (1 + Lohnnebenkosten/100)
  3. Personalkosten gesamt = Personalkosten Inhaber + Personalkosten Mitarbeiter
  4. Gesamtkosten/Jahr = Personalkosten gesamt + Fixkosten
  5. Bruttostunden/Jahr = Arbeitstage × Stunden/Tag × Anzahl Produktive
  6. Produktivstunden/Jahr = Bruttostunden × Produktivitätsgrad
  7. Selbstkosten-Stundensatz = Gesamtkosten ÷ Produktivstunden
  8. Verrechnungs-Stundensatz = Selbstkosten × (1 + Gewinnaufschlag)

Dieser Ansatz stammt aus der klassischen Betriebsabrechnung für Handwerksbetriebe und wird in Kapitel 2 und 4 von „Klartext Werkstatt" ausführlich hergeleitet.